Viele Menschen beginnen mit Yoga, um körperliche Beschwerden zu lindern. Andere suchen emotionale und geistige Ausgeglichenheit. Auch das Bedürfnis nach Momenten der Ruhe und Besinnung in einer schnelllebigen Zeit ist ein weiterer Beweggrund. Wieder für andere ist es die Beschäftigung mit der Philosophie, die Suche nach Antworten auf offene Fragen oder eine spirituelle Sehnsucht.
Um diesen vielfältigen Ansprüchen gerecht zu werden bietet Yoga einen ganzheitlichen Übungsweg an, der ein breites Spektrum an Übungsmöglichkeiten beinhaltet.
Die Entwicklung der Achtsamkeit und der Mensch in seiner jeweiligen Einzigartigkeit stehen bei allen diesen Möglichkeiten im Vordergrund.
Yoga besteht im wesentlichen aus drei großen Bereichen:
Übungen (..., Asana, Pranayama, ... und Meditation)
Rezitation (Arbeit mit der Stimme, Tönen)
Studium (Philosophie, Grundlagentexte)
Asanadie Körperbewegungen und haltungen des Yoga, werden in Verbindung mit dem Atem ausgeführt. Ein Asana definiert sich durch das gleichzeitige Vorhandensein von Leichtigkeit und Stabilität in der Bewegung oder Haltung und nicht ausschließlich über die äußere Form.
Mit innerer Achtsamkeit ausgeführt, ermöglichen die Übungen die Entwicklung von Beweglichkeit und Kraft und schulen die eigene Körperwahrnehmung. Dies ermöglicht das schrittweise Auflösen von vorhandenen Verspannungen und Blockaden.
Pranayamadie Atemübungen des Yoga, dienen der Schulung des Atems.
Ruhig und gleichmäßig ausgeführt lassen sie mehr Atemachtsamkeit entstehen und fördern den natürlichen Atemfluss sowie die Anpassungsfähigkeit des Atems. Dies ermöglicht die Entwicklung eines langen und feinen Atems und unterstützt das Auflösen von vorhandenen Atemmustern.
Die Ausrichtung der Aufmerksamkeit auf den Atem über einen bestimmten Zeitraum fördert das innere Gleichgewicht und die Fähigkeit zur Konzentration. Somit ist Pranayama gleichzeitig die Vorbereitung für die Übungen mit dem Geist.
Dharanadie Ausrichtung der Konzentration, dient der Beruhigung der Aktivitäten des Geistes. Durch einen zunehmend ruhiger werdenden Geist wächst die Achtsamkeit und die Möglichkeit zur bewussten Wahrnehmung des Augenblicks.
Dhyanadie Entwicklung der Fähigkeit zur Sammlung und stillen Betrachtung, führt schließlich zu einem tieferen Verständnis der eigenen Person, sowie des eigenen Umfelds.
Samadhi
die vollkommene Erkenntnis, eine ganz besondere Befindlichkeit unseres `Seins´, entsteht dann als Ergebnis einer über einen längeren Zeitraum andauernden Sammlung.
In Verbindung mit Asana und Pranayama kann sich hierdurch eine wache Ausgeglichenheit entwickeln, die ihrerseits wiederum zu einem Mehr an eigener Zufriedenheit führt.